Die Sitzung fand vergangene Woche in Cochin statt und ist ein großer Fortschritt für die Hafenbeschäftigten in den Großhäfen des Landes.
Dazu P. M. Mohammed Haneef, Generalsekretär der All India Port & Dock Workers' Federation: "Die landesweite Versammlung der Beschäftigten in den indischen Großhäfen wurde mit dem Ziel abgehalten, die Probleme zu analysieren, mit denen Arbeitnehmer/innen in den großen Häfen des Landes derzeit zu kämpfen haben, und flexible gemeinsame Strategien zu entwickeln, um diese Häfen zu retten und gleichzeitig anständige Bedingungen für die Beschäftigten zu wahren bzw. durchzusetzen."
Haneef weiter: "In Cochin tagten rund 600 Beschäftigte aus zwölf Häfen. Ihr Input war von entscheidender Bedeutung für dieses wertvolle, ergebnisreiche Treffen. Die großen Häfen haben mit vielen Problemen zu kämpfen, etwa mit dem großen Wettbewerbsdruck, mit der Verlagerung von Fracht zu den Globalen Netzwerk-Terminals (GNT) und anderen Häfen unter bundesstaatlicher Verwaltung sowie mit der staatlichen Politik, Reedern in kleineren Häfen Rabatte und andere Nachlässe zu gewähren. Das bedeutet, dass die Zahl der unter schlechten Bedingungen leidenden und mangelhaft geschützten Beschäftigten mit befristeten Anstellungen und Leiharbeitnehmerverträgen steigt. Die Zahl der regulär Beschäftigten in staatlich kontrollierten Großhäfen ist bereits von 160.000 auf 42.000 zurückgegangen, die Zahl der Leiharbeitskräfte dagegen massiv gestiegen. Wir brauchen einen gemeinsamen Ansatz, um gegen diese Aushöhlung vorzugehen."
Die Versammlung steht auch im Einklang mit den vom GNT-Rat der ITF-Gewerkschaften vorgegebenen Grundsätzen, die Anfang des Jahres im Bemühen festgelegt wurden, die Interessen der Beschäftigten in den von Globalen Netzwerk-Terminals verwalteten Häfen in aller Welt zu vertreten.
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Indische Hafengewerkschaftsverbände schmieden gemeinsame Pläne für die Zukunft
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