Weiter forderte PALEA, die Anklage gegen 241 ihrer Mitglieder, an der Solidum gearbeitet hatte, fallen zu lassen.
PALEA trägt seit 2010 einen Konflikt mit dem Arbeitgeber, der Philippine Air Lines (PAL), aus. Der Gewerkschaft zufolge war Solidum im Rahmen einer Ermittlung der Kriminalpolizei festgenommen worden. PALEA vermutet, Solidum habe von ihren Mitgliedern 2,5 Millionen philippinische Peso erpresst. Im Gegenzug habe er versprochen, keine Anklage wegen Störung des Flugverkehrs im September 2011 zu erheben.
PALEA-Präsident Gerry Rivera: „Die Verhaftung von Solidum ist nur ein kleiner Erfolg in unserem Kampf um Gerechtigkeit. Wir hoffen, dass sie ein erster Schritt in Richtung eines Fallenlassens der Klage gegen PALEA ist.“ Rivera zollte Justizministerin Leila de Lima Respekt die für Genehmigung der Aktion gegen Solidum.
PALEA und die neue Geschäftsleitung von Philippine Airlines (PAL) verhandeln nach wie vor über die Rückkehr der entlassenen Beschäftigten an ihre Arbeitsstellen. Nachdem die EU das Flugverbot für PAL Mitte Juli aufgehoben hatte, forderte die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) in einem Schreiben an PAL eine „vollständige, gerechte Beilegung“ des Konflikts.
Die Delegierten der ITF-Konferenz für Asien und den pazifischen Raum im Juni 2013 bekräftigten ihre Solidarität mit PALEA.
Die vollständige PALEA-Presseerklärung kann unter http://partidongmanggagawa2001.blogspot.co.uk aufgerufen werden.
Staatsanwalt verhaftet: PALEA fordert Einstellung des Verfahrens
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Die Entscheidung der britischen Labour-Regierung, die Eisenbahn wieder zu verstaatlichen, markiert eine wichtige und begrüßenswerte Abkehr vom globalen Trend zur Bahnprivatisierung. Sie bricht